Conscious Bondage | Fesseln mit Verbindung | Mai | Wien
Event information according to the organizer's description:
Unser klassischer Conscious Bondage Einstiegsworkshop. Wenn du die Grundalgen von Bondage in achtsamer & verspielter Atmosphäre lernen möchtest, ist dieser Workshop genau das richtige für dich.
Neugierig auf die Welt des Bondage, aber unsicher, wie du einsteigen sollst? Oder suchst du nach einem tieferen Zugang, der über Techniken hinausgeht? In unserem zweitägigen „Conscious Bondage – Fesseln mit Verbindung“-Workshop nehmen wir dich mit auf eine faszinierende Reise in die Kunst des Fesselns. Erfahre, wie Bondage nicht nur eine Technik, sondern ein Mittel zur achtsamen Begegnung sein kann. Dabei kann diese achtsame Begegnung unglaublich vielfältig sein, von meditativ, verspielt, sinnlich, fürsorglich, künstlerisch bis zu erotisch.
Was dich erwartet: Unser Workshop ist ein umfangreiches Erlebnis, das Theorie, Praxis und Reflexion kombiniert, um dir eine ganzheitliche Bondage-Erfahrung zu bieten. Unser Programm setzt sich aus drei ineinandergreifenden Bereichen zusammen:
- 40 % Seiltechnik
- 10 % Theorie (Sicherheitsaspekte beim Fesseln)
- 50 % Selbsterfahrung & Embodiment
Du wirst die grundlegenden Techniken des Fesselns erlernen – darunter die Basisknoten, den Single Column Tie und Double Column Tie. Diese bilden das Fundament für viele Fesselungen. Zusätzlich zeigen wir dir eine einfache Oberkörperfesselung sowie Wege, frei und intuitiv mit dem Seil zu improvisieren. Doch du wirst schnell merken: Eine Fesselsession beginnt nicht beim ersten Knoten, sondern bereits davor – mit der Frage: Mit wem fesselst du? Welche Bedürfnisse und Grenzen bringt ihr mit? Welche Consent Tools nutzt ihr während des Spiels? Wie könnt ihr gemeinsam Verantwortung übernehmen – auch wenn ihr bewusst mit Machtverhältnissen spielt?
Genauso wichtig wie Technik und Kommunikation ist das, was du verkörperst. Wir nehmen uns vor jeder Übung Zeit, um zuerst bei uns selbst anzukommen, bevor wir in Kontakt gehen. Embodiment bedeutet für uns: Bin ich präsent in meinem Körper? Wie spüre ich meine Rolle – ob dominierend oder hingebend – im Hier und Jetzt? Wie drücke ich diese Rolle mit meinem Körper, meinem Atem, meiner Haltung aus? Du wirst lernen, Seil nicht nur als Technik zu nutzen – sondern als Mittel für Verbindung, Präsenz, Spannung und Spiel.
Conscious Bondage ist: #ropes In diesem Workshop tauchst du ein in die Welt der Seile – eine Welt, die Vertrauen, Hingabe und Selbsterkenntnis ermöglicht. Erlebe, wie Seile als Bindeglied zu mehr Verbindung dienen – zu deinem Gegenüber und dir selbst. Hier geht es nicht nur um das Fesseln und das erlernen der verschiedenen Knoten, sondern um die Art und Weise, wie Nähe und Vertrauen entstehen, wenn man Führung und Hingabe in einem SafeR Space erlebt.
Wir glauben nicht an sichere Räume, sondern an bewusst gestaltete Räume, in denen Menschen sich mit möglichst viel Sicherheit, Respekt und Selbstbestimmung zeigen, ausdrücken und erleben dürfen. „Safer“ statt „safe“ betont dabei, dass absolute Sicherheit nie garantiert werden kann – aber wir aktiv daran arbeiten, ein achtsames, einvernehmliches und diskriminierungssensibles Miteinander zu ermöglichen. Wir möchten in diesem Workshop gemeinsam eine Consent-Kultur schaffen, die mit in den Alltag genommen wird.
Du benötigst für diesen Workshop keine Vorerfahrungen. Wir steigen sanft in die Welt des Bondage ein und steigern uns über die zwei Tage an Intensität. Ob du Einsteigerin oder erfahrener Teilnehmerin bist – du bist in diesem Erlebnisraum bei uns willkommen. Du kannst dich alleine oder mit deinem Lieblingsmenschen/Partnerin/Freund*in anmelden. Bitte stelle dich darauf ein, dass du Übungen mit verschiedenen Personen machen wirst.
Wir leben in einer lustfeindlichen Welt und möchten in unsere Workshops Lust einladen. Das bedeutet für uns, dass erotische und sexuelle Energie willkommen sind – es darf sinnlich sein, muss es aber nicht. Im Mittelpunkt des Workshops steht achtsames und verspieltes Erforschen. Alle Übungen passieren mit Kleidung und explizite sexuelle Handlungen, wie Geschlechtsverkehr, Oralsex oder direkte Genitalstimulation gehören nicht zu unserem Workshopformat.
In unseren Workshops sind Menschen aller sexueller Orientierungen und Gender willkommen – queer, trans, nicht-binär, cis, hetero und alles dazwischen oder außerhalb. Wir arbeiten in einem queer-feministischen, gendersensiblen Rahmen und hinterfragen normative Strukturen bewusst und kritisch. Doch auch wir haben blinde Flecken und sind jederzeit offen für Feedback, um unsere Räume noch queer-inklusiver und achtsamer zu gestalten.
In einem geschützten Rahmen kannst du neue Facetten von dir entdecken, dich frei entfalten und behutsam über die Grenzen deiner Komfortzone in deine Lernzone hinausgehen. Stell dir den Workshop wie eine lebendige Spielwiese vor – ein Raum für Neugier, Ausprobieren und Lernen, in dem Fehler willkommen sind, weil genau darin Wachstum geschieht.